Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidedienst, m.

getreidedienst, m.,
nur in den österr. weisth. und dort in mundartlicher form als traiddienst belegt: item, der traiddienst der do züpürd meinem herren von Lilignveld, den sol man an verziehen bringen vor sand Giligentag in den chasten gen Weinczürel. rechte und banntaiding zu Badelbrunn (15. jahrhundert) österreich. weisth. 8, 527; item, das sie mier iere jarliche schuldige zinsz und treiddienst jarlichen zu rechter zeit reichen und geben, und nicht so vill jar lassen ansteen; wo sie es aber mit treid nicht bezallen muegen, das sie es mit gelt bezallen. banntaidingsartikel der herrschaft Festenburg (16.—18. jahrh.) öst. weisth. 6, 93; item, wür melden, dasz wür seinen anwalt sein traiddienst am St. Georgentag bei dem obgemelten wandl entrichten. banntaiding zu Eggendorf (1727) öst. weisth. 8, 497.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4477, Z. 23.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„getreidedienst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidedienst>, abgerufen am 01.12.2021.

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