Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidefrucht, f.

getreidefrucht, f.,
vgl. kornfrucht theil 5, 1825. unsere zusammensetzung, schon früh vorbereitet, gehört mehr der älteren sprache an, lebt aber neuerdings wieder auf:
daz Egyptenlant
ist sô fruhtpære,
swen den heiden niht enwære
des selben landes genuht,
die ez hât an getreides fruht,
sô wæren sie arm an getreide.
Ottokars österr. reimchr. 52884 Seemüller;
als die getraydfrücht durch wirckung der mülen zuͦm brott und ander speisz gemaln vnd berayt. Tenglers laienspiegel Augsburg 1509 E 4 und andere ausgab.; getreid- und hülsenfrüchte. intelligenzblatt von Unterfranken und Aschaffenburg 14. nov. 1850 (s. 880); der verkauf der getreidefrüchte dagegen, die von unterhalb der Elbe zu schiff nach der stadt geführt wurden, geschah in dem hause der brauergesellschaft. Naudé die deutsche städt. getreidehandelspolitik 79.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4478, Z. 76.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„getreidefrucht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidefrucht>, abgerufen am 28.11.2021.

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