Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidegras, n.

getreidegras, n.,
jüngere bildung und vorwiegend im plural verwendet: da doch z. b. tritic. compactum .. nie aus gemeinem weitzen entstanden .. wenn auch die getreidegräser — so wie alle pflanzen — auf einem für sie nicht passenden standort einige veränderung zeigen. Witten über höhere landescultur (1821) 83; am wichtigsten sind darunter unstreitig die getreidegräser, aus deren körnern mehl bereitet wird. J. Ranke der mensch (1887) 1, 321; auszer den getreidegräsern giebt es auch eigentliche getreidekräuter, welche in ihren früchten mehl liefern. das wichtigste ist der buchweizen oder das heidekorn. 322.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4479, Z. 71.

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Zitationshilfe
„getreidegras“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidegras>, abgerufen am 07.12.2021.

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