Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidegrube, f.

getreidegrube, f.,
ältere bildung, die heute zurückgetreten ist. vgl. korngrube theil 5, 1825.
ich freu mich zehen korngruop,
die hieʒ ich verstôʒen wol,
wan sie sint getreides vol.
Seifried Helbling 15, 114;
in Hungarn, wo starcker leimichter und trockener grund ist, werden gruben für das getraid .. ausgegraben und zugerichtet, sodann mit stroh oder rohrdecken sauber ausgefüllt, darein schütten sie ihr korn. Hohberg 7. buch cap. 53 traidgruben; getreidegruben allgemeines ökonomisches wb. (Leipzig 1731) 821. Chomel 4, 1022. Corvinus 365. Jacobsson 5, 663.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4480, Z. 3.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„getreidegrube“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidegrube>, abgerufen am 07.12.2021.

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