Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidekasten, m.

getreidekasten, m.,
vgl. fruchtkaste th. 4, 1, sp. 275; kornkasten th. 5, 1827. schon Aventin kennt die traidkasten; ebenso wird treidkasten in den vocabularien verzeichnet. getraidkasten, kornhaus, horreum Henisch 1587; gott hat seine getreidkästen im himmel und das brot wächszet vnd quillet jhm inn seinen reichen milden händen. ebenda; getreidekasten allg. ökon. wb. (Leipzig 1731) 821; getreidekasten vgl. getreidefeimen Jacobsson 5, 663ᵃ; es war einmal ein mäuschen, das in einen getreidekasten sich durch eine kleine spalte hineingeschlichen und sich dick und rund darin gefressen hatte (in cameram frumenti). Wieland Horazens briefe (1, 7) 1, 153; die erbauung und unterhaltung der getreidekästen. vorschlag zu einem städt. getreidmagazin 53. vgl. sp. 17 getreidekasten in anderer bedeutung bei Brentano.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4482, Z. 45.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„getreidekasten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidekasten>, abgerufen am 06.12.2021.

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