Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidemasse, f.

getreidemasse, f.,
nur im plural verwendet, neuere bildung: wer gesehen hat, wie die getreidemassen auf den strömen heruntergeflöszt werden, der glaubt ein grünes kornfeld zu sehen, das korn grünt aus. Bismarck reden (21. mai 1879 reichstag) 8, 76; die zweite hälfte des 16. jahrhunderts ist die zeit, in welcher Stettin in seiner bedeutung als norddeutscher getreidemarkt zurücktritt, in welcher Hamburg der erste exporthafen der mitteldeutschen getreidemassen zu werden beginnt. Naudé die deutsche städtische getreidehandelspolitik 37; nehmen sie an, an einer preuszischen börse speculirt eine firma in getreide à la baisse und häuft an dem preuszischen börsenplatz nicht nur, sondern auch an einem börsenplatze, der auszerhalb der preuszischen grenze liegt, riesige getreidemassen. v. Berlepsch deutsch. reichst. 9. jan. 1896.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4485, Z. 50.

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Zitationshilfe
„getreidemasse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidemasse>, abgerufen am 07.12.2021.

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