Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidemeister, m.

getreidemeister, m.,
alte bildung, heute veraltet, vgl. kornmeister th. 5, 1829. als getraidmaister wird Endres Tucher im Nürnberger amptbuchlin von 1516 aufgeführt, deutsche städtechroniken 11, 808. auch bei Aventin findet sich das wort, allerdings in späteren ausgaben: dem Clodio Marino, so getreidmeister und kostner gewesen der sibenden legion. chronik Frankfurter ausgabe 157ᵇ (in älteren ausgaben traidmesser s. u.); diese beispiele folgten alsbald Sejus Strabo und der getreydemeister Cajus Turranus (praefectus annonae). Lohenstein Armin 2, 944.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4485, Z. 66.

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Zitationshilfe
„getreidemeister“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidemeister>, abgerufen am 04.12.2021.

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