Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidemenge, f.

getreidemenge, f.
junge zusammensetzung, in gebrauch und bildung mit getreidemasse nahe verwandt, in der bedeutung jedoch abstechend. während in dem letzteren an der quantität das umfassende des begriffes hervortritt, erscheint diese bei unserem worte in der form der eingrenzung: so ist die vorratshaltung ganz besonders in Hamburg und Stettin ausgebildet, wo der rat, die städtischen klöster, die kirchspiele .. die kaufleute, die bäcker, die brauer und die reichen mit genau vorgeschriebenen getreidemengen jederzeit sich zu versehen haben. Naudé die deutsche städtische getreidehandelspolitik 20; alle diese getreidemengen haben hier neben den getreidemengen, die in Deutschland producirt worden sind, doch auch gelagert. v. Kardorff deutscher reichstag 17. januar 1896.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4485, Z. 76.

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Zitationshilfe
„getreidemenge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidemenge>, abgerufen am 01.12.2021.

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