Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidemesser, m.

getreidemesser, m.,
ältere bildung, die dem bair.-fränk. gebiete angehört und heute wieder erloschen ist. vgl. fruchtmesser th. 4, 1, sp. 277; kornmesser th. 5, 1829. Aventin gebraucht traidmesser an der stelle, wo die Frankfurter ausgabe getreidemeister einsetzt: Clodio Marino, so ein traidmesser ist gewesen und castner. werke 4, 2, 706; alle amt und huet so zum markt gehören, als weinkoster, vaszziher, traitmesser u. s. w. gerechtigkeiten zu Medling (1643) österr. weisth. 7, 578; vgl. den abschnitt vom getreidmesser in Nürnb. polizeiordn. Baader s. 156/57.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4486, Z. 11.

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Zitationshilfe
„getreidemesser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidemesser>, abgerufen am 06.12.2021.

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