Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidepflanze, f.

getreidepflanze, f.,
vgl. fruchtpflanze (th. 4, 1, sp. 277): es werden hauptsächlich diejenigen gräser getreidepflanzen genannt, welche mehlreiche, zur speise der menschen dienliche saamen tragen. in weiterer bedeutung zählt man hierzu noch einige, nicht in die klasse der gräser gehörende pflanzen, als: das haidekorn, den mais, und von den hülsenfrüchten: die erbsen, linsen und bohnen. Witten über höhere landescultur (1821) 66. vgl. auch Thiel 4, 413; die gerste ist unsre am weitesten nach norden vordringende getreidepflanze. Ranke der mensch 321.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4486, Z. 61.

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Zitationshilfe
„getreidepflanze“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidepflanze>, abgerufen am 06.12.2021.

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