Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreideschober, m.

getreideschober, m.,
vgl. schober th. 9, 1426. die zusammensetzung steht weit hinter den zahlreichen losen verbindungen zurück. vgl.: dann der gantze hauff oder schober desz getreydigs musz unten breit seyn, und darnach immer enger und enger werden, bisz er oben spitzig zugemacht wird, wie man sonsten auch heuschöber pfleget zu machen. Colerus hausbuch 1, 162ᵃ u. a.; ein solcher von garben errichteter haufen, wird ein getreidefehm oder fehmen .. in Hamburg ein dymen, in Pommern eine miethe, an anderen orten eine triste, ein schober .. genannt. Krünitz 11, 457.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4489, Z. 61.

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Zitationshilfe
„getreideschober“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreideschober>, abgerufen am 05.12.2021.

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