Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreidezehent, m.

getreidezehent, m.,
vgl. fruchtzehent th. 4, 1, sp. 281, kornzehnte th. 5, 1833: der weinzehent vnd getraidzehent auf vir ganczen lehen zu Ivezestorf bey Zisterstorf gelegen grosz und klein zu veld vnd zu dorff. wird in einer urkunde von 1457 als erbvermachung von könig Ladislaus bestätigt. vgl. Chmel urkunden (fontes Austr. abth. II, 2, 82); erstlichen, dem richter zu Hausz die zwai tail traitzehent bei dreien gütern ob Aeszach. freiheiten von Haus (1594) österr. weisth. 6, 6; so lang der herrschaft traitzehent zu velt ligt, soll keiner nicht einführen. banntaiding des stiftes Heiligenkreuz, öst. weisth. 7, 481. von neueren wörterbüchern belegt als erster Adelung 4, 564 das wort in der form getreidezehend, ebenso getreidezehente la dîme des blés Schwan (1811), the tithe of corn Ebers 643; corntithe Hilpert 461.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4493, Z. 50.

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Zitationshilfe
„getreidezehent“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreidezehent>, abgerufen am 06.12.2021.

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