glückseligkeit f.
Fundstelle: Lfg. 3 (1941), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 342, Z. 45
'beatitudo, felicitas, prosperitas'. in den mundarten noch weniger verbreitet als das adj., doch vgl. rhein. wb. 2, 1284; glekseⁱlechket luxemb. maa. 148; elsäss. Martin-Lienhart 2, 349; schweiz. Staub-Tobler 2, 624; schwäb. Fischer 3, 714. —bedeutung. ganz vereinzelt und nur in älterer sprache, entsprechend der ausgangsbedeutung von glück, 'schicksalsfügung, geschick': dann das uberig alter hat jm gar lässige neidische glückseligkeiten und unerträgliche unfall und schaden zubracht Xylander Plutarch (1580) 306ᵇ. nahe steht dieser bedeutung verschiedentlich der persönliche gebrauch von glückseligkeit, s. 3. im übrigen steht das wort ganz überwiegend in positivem sinn.
1)
von günstigem verlauf oder ausgang einer sache, 'gelingen, erfolg'.
a)
allgemein: via eorum peribit ..., quae tanto successu crescit, wilcher mit so grosser glückselickeit ytzt daher wechst Luther 5, 45 W.; vnnd welch hohes geschlecht hat jemaln jhnen (den erzherzögen von Österreich) an weisheit, gerechtigkeit ... glückseligkeit vergleicht H. Rätel Curäi chron. d. herz. Schlesien (1607) 579; den rechten (lehrsatz), diese glückseligkeit (in der haushaltung) zu erlangen v. Hohberg georgica curiosa (1682) 1, vorr. a 4; er (der erfahrene medicus) ist der grund, worauf meine bisherige medicinische glückseligkeit sich mit bestande gegründet hat Gottsched anm. gelehrsamkeit (1751) 4, 365.
b)
insbesondere vom erfolg im kampf: darnach bracht Camillus mit der glücksäligkeit das volk der Equos zu gehorsam Carbach Livius (1551) 61ᵃ; diesen des königs zu Schweden siegreichen ... waffen hatte der keyser ... niemand besser entgegen zu setzen, als des alten Tilly langwierige kriegsexperientz vnd von gott dem herren ihm bisher verliehene glückseligkeit v. Chemnitz schwed. krieg 1 (1648) 125. — von regierung, herrschaft:
das uns tröstliche hoffnung geit
seiner herrschung glückseligkeyt
Hans Sachs 2, 372 K.;
Christus ... bewar dich, auf dastu jn groser gluckseligkeit vns regieren mogest Hutten opera 2, 50 Böcking; eines koniges oder herren glückseligkeit ... ist gelegen und henget an seinen klugen und verständiggetreuen räthen Reinicke fuchs (1650) 56. — von kunstfertigkeit und künstlerischer leistung: der Unsterbliche (name eines mitglieds der fruchtbring. gesellsch.) hat mit sonderbahrer glückseligkeit etliche traur- und freudenspiele ... geschrieben Neumark neuspr. t. palmb. (1668) 473; glückseligkeit zu reden (glück im reden, rednergabe) J. B. Schupp schr. (1663) 724.
2)
was auf glückliche fügung, günstige umstände zurückgeht.
a)
unter betonung des einmaligen geschehens 'günstig eintreffendes ereignis, glücklich eintretender zufall, glücksfall': durch ein guͦten lümbden vnd durch ein bösen, von glücksaͤligkeiten vnd von vnglücksaͤligkeiten goͤdt ein reyser (krieger) Christi, wirt nit durch lob erhebt, ouch nit durch schältung bekümmert P. Gengenbach 182 G.; ein glückseligkeit, im glück sterben Friedrich Wilhelm sprichw.-reg. (1577) p 2ᵈ; alsdann erzehlen sie einander ihre erlittene ... armseligkeiten oder glückseligkeiten Äg. Albertinus landstörzer Gusman (1615) 715; also sollen dem Carolo V. an seinem geburtstage ... sonderbare glückseligkeiten zugestanden seyn P. F. Sperling Nicodemus quaerens (1718) 2, 348; eine von den gröszten glückseligkeiten meines lebens ist es, dasz Emilia Galotti mir (zum malen) gesessen Lessing 2, 384 M.
b)
unter betonung der günstigen verhältnisse 'günstiger umstand, günstige zufälligkeit im zuständlichen, günstige möglichkeit; vorteil, nutzen, vorzug'. eigentlich: vnnd welche statt ein gutten artzt hat, der viel gesund macht, die darff sich berühmen einer glückseligkeit mehr, dann die ein bösen artzt haben Paracelsus opera (1616) 1, 22 Huser; einer groszen glückseeligkeit haben sich diejenigen hauszhalter zu rühmen, die da eilfertiges gesind haben Joh. Hassang iocosa sapientia (o. j.) 38; ich halte, dasz es eine von den grösten glückseligkeiten sey, die in dieser welt einem menschen ... wiederfahren kan, wenn es sich mit ihm begibt, dasz er ... ferne reisen thun, die welt durchwandern ... kan Olearius persian. reisebeschr. (1696) 1. — stark abgeschwächt in höflichkeitswendungen: in erwartung der glückseligkeit seines (des herrn) befehls Butschky hochdt. kanzelley (1659) 89; wornach (ich) die glückseligkeit schätze, in euer churfl. durchlaucht wirklichen diensten zu stehen C. v. Heppe aufricht. lehrprinz (1751) 10.
3)
von auszen wirkende günstige schicksalsmacht. meist mit persönlicher vorstellung, entsprechend der göttin Fortuna, daher öfter sich der neutralen bedeutung 'geschick, schicksalsmacht' nähernd, vgl. oben vor 1: dann als der gott Jupiter alle ding auff erden erschaffen, vnd die menschen darumb formirt hatte, dasz sie sie besitzen vnd genieszen solten, befahl er, dasz ein sonderbare göttin, namens die glückseligkeit, in der welt residieren vnd wohnen solte Äg. Albertinus landstörzer Gusman (1615) 34; frau Felicitas, die glückseligkeit, eine dame ..., die von jedermann gebuhlt wird Abr. a s. Clara etwas f. alle 2 (1711) 34; der anmuthige aufenthalt, welchen die glückseligkeit, eine tochter der tugend, ... einer kleinen trouppe menschen von ihren favoriten angewiesen hat discourse d. mahlern (1721) 2, 6 (die apposition verweist hier auf übergang zur bedeutung 5 b); wo ist nun jene glückseligkeit, die mich zu Ephesus anlachte? Bürger 258 Bohtz;
ich aber wollte selber meine blinde
glückseligkeit nicht stören in dem gange
Fr. Rückert w. (1867) 1, 305.
nur vereinzelt ohne persönliche vorstellung: ich lasz mich gedüncken euch als wol, als mir glückselikeit fremde sey und unfreuntlichen mit fare Arigo decamerone 230 K.; die glückseligkeit bildet auf münzen ein schif mit vollen segeln Winckelmann s. w. (1825) 9, 121.
4)
mehr kollektiv und zuständlich, 'die gesamtheit der glücklichen umstände, die jemand zuteil werden, bzw. zuteil werden können, der zustand, in dem man sich wohl fühlt, seine wünsche befriedigt sieht oder fähig ist, entsprechend zu handeln'.
a)
in wünschen: und bitt got, uch durch sin gotlich gnad darzü zü verlihen menigveltig glückseligkeit (1455) bei Steinhausen privatbr. d. mittelalters 1, 57; sein glücksäligkait hat das gmain volk nachmals mit grossem geschrai ... gewünscht Aventin 4, 726 L.;
sondern all glückseligkeit fein
gönn ich, o könig, dir allein
W. Spangenberg ausgew. dicht. 188 M.;
der höchstgetröhnte wolle ihre majestät ... in unveränderter glückseligkeit befestigen Butschky Pathmos (1677) einführung 5ᵇ.
b)
'ständige eigenschaft dessen, der im einzelfall glück, erfolg hat': (zum siegen braucht es das ausgestattetsein mit) erfahrenheit ... gesundheit leibs ... achtbarkeit vnd mit natürlicher glückseligkeit L. Fronsperger kriegsbuch (1578) 1, f 5ᵇ; welchen (Caesar) weder die menge der Gallier, noch die glückseligkeit der Celten ... geschrecket Chr. Gueintz dt. sprachlehre entwurf (1641) )( 2. allgemeiner 'glückliche eigenschaft, vorzug': in welchen absichten die Egyptier den frieden in gestalt eines jungen mit weitzenähren, rosen und lorberzweigen gekrönten schutzgottes mahlen, und darmit seine glückseligkeiten abbilden Lohenstein Arminius (1689) 1, 116ᵃ; Plutarch rechnet es unter die vorzüglichsten glückseligkeiten des Alcibiades A. G. Meissner Alcibiades (1781) 1, 316. im 17. jh. auch von der sprache, 'glückliche ausdrucksfähigkeit': ... bin ich die bahn zu brechen, und durch diesen anfang unserer sprache glückseligkeit zu erweisen bedacht gewesen Opitz teutsche poemata 8 ndr.; ein buch griechischer und lateinischer epigrammatum ..., welche ich ..., die glückseligkeit unserer sprache durch gegenhalten desto beszer zue erweisen, deutsch gegeben habe d. fruchtbr. gesellsch. ältester erzschrein 131 Krause; die englische (sprache) habe diese glückseligkeit vor allen, dasz sie zu heroischer poesie bequem sey Morhof unterr. v. d. dt. spr. (1682) 1, 230.
c)
glückseligkeit als der zustand einer günstigen äuszern lage, einer lebenslage, in der man sich wohl fühlt, des besitzes von glücksgütern oder auch diese selbst.
α)
allgemein:
darzu gott gnad und hülffe geit,
fruchtbarkeit und glückseligkeit
Hans Sachs 21, 306 K.-G.;
sein (des einsiedels) geistlicher sinn ... und widerwertige begegnüssen hemmeten endlich den lauff seiner weltlichen glückseligkeit Grimmelshausen Simplicissimus 60 Sch.; so könte ein feind, ein aufgewiegelt volck, und endlich ein schnelles todesstündgen alle gewalt und glückseligkeit zu nichte machen Weise erznarren 133 ndr.; daher der creaturen ... glückseligkeit ist, nicht alles auf einmal haben Leibniz dt. schr. (1838) 1, 215; die landarbeit ist schon bey den alten als eine glückseligkeit angesehen worden J. Fr. Löwen schr. (1765) 1, 79; die glückseligkeit (gebiert) hochmuth Kinderling reinigkeit d. dt. sprache (1795) 393; nirgend auf der erde blühet die rose der glückseligkeit ohne dornen Herder 13, 338 S.; lieber schweine hüten, sagte er, als so zeitlebens auf der treckschuite gemeiner glückseligkeit vom buttermarkt zum käsemarkt fahren Eichendorff s. w. (1864) 2, 385; die heitere befriedigung und gesättigte glückseligkeit gibt bedenken und zweifeln raum jahrb. d. Grillparzerges. 5, 233.
β)
der besonders seit dem 17. jh. beliebte plural hat neben der bedeutung 'glückszustände, glücksmöglichkeiten' gern die von 'glücksgüter': so einen groszen hauffen groszmächtiger glückseligkeiten Grimmelshausen 2, 329 Keller; das der werte friede allen andern glückseligkeiten dieser welt vorzuziehen v. Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 377; (Fortun spricht:) ich bedarf nicht deroselben (der vernunft) urteihl in austeihlung der menschlichen glückseligkeiten Schottel friedenssieg 17 ndr.; vnter andern glückseligkeiten auch mit zwo überausz schönen töchtern begabt Frz. Ad. v. Brandis d. tirol. adlers ehrenkräntzel (1678) 73; wann gott sie mit einer schwachheit und kranckheit heimsuchet, ... da erkennen sie, dasz alle zeitliche glückseligkeiten kurtz und unbeständig Abr. a s. Clara etwas f. alle 2 (1711) 346; dasz man bey all den sogenannten herrlichkeiten und glückseligkeiten nur ein elender sklave ist Gottl. Stephanie d. j. s. singsp. (1792) 136; die gedanken fahren ... durch ein buntes eldorado erträumter glückseligkeiten Gutzkow br. aus Paris (1842) 2, 139.
γ)
speziell auf äuszeren besitz, wohlstand bezogen: dargegen die schälk und bauren in glückseligkeit und selden lebten d. verzucket Pasquinus (1543) a 4ᵃ; es würdt auch ain reicher knecht hoch gehalten. aber ain armer freier kan nindert für sich kummb. darumb gedenck, dasz dein glückseligkeit im golde stehe G. Froelich J. Stobaei scharpfsinniger sprüche (1551) 444; der bawren glückseligkeit ist ein gemeiner schatz, ein fundament der cassa J. B. Schupp schr. (1663) 711; (der tod verschont) weder denen, so auf der ... (seite) der glückseligkeit und alles überflusses, noch jenen so auf der ... seiten der widerwärtigkeit ... sich befindet Caccia hl. Antonius v. Padua (1692) 169; glückseelig- und mäszigkeit wohnen selten beysammen Joh. Hoffmann polit. Jesus Syrach (1740) 17.
δ)
von günstiger äuszerer lage, sozialer stellung:
fraw königin, sagt, warumb ir seydt
betrübet in glückseligkeit
Hans Sachs 8, 301 K.-G.;
des ... eiteln prachts, so die welt glückseligkeit heiszet Moscherosch gesichte (1650) 1, 85; als noch ... kein joch harter herren den freyen landmann um seine glückseligkeit gebracht hatte Gottsched anmuth. gelehrsamkeit (1751) 1, 399; durch welche vorteilhafte vermählungen sie noch hoffte, ... in groszes ansehen zu kommen, die gröszte glückseligkeit, die sie sich in ihrer einbildung vorstellen konnte Nicolai Seb. Nothanker (1773) 1, 175.
ε)
von macht, ehre, ruhm: denn ein herrlicher nachruhm wäre das höchste unter allen glückseligkeiten Lohenstein Arminius (1689) 2, 144ᵇ; zudem ist keine art des glückes dem unbestande mehr unterworffen als die gekrönte glückseligkeit Ziegler asiat. Banise (1689) 432; die durch die allerwürdigste erben des preuszischen scepters erweiterte glückseligkeit des ... hauses Brandenburgs Pietsch geb. schr. (1740) 59; ich machte mir mehrer einbildung meiner würdigkeit und glückseligkeit, als mancher, welcher die gröste ehrenwürde erhalten soll d. Leipziger avanturieur (1756) 1, 73; wir müssen die ehre, das urtheil anderer über unsere handlungen für eine glückseligkeit halten briefe, die neueste lit. betr. 11 (1761) 53; die fürsten hatten nun durch die landeshoheit den gipfel ihrer höhe und glückseligkeit erreicht M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 3, 205; die grosze glückseligkeit, von der nachwelt gekannt zu werden Bode Thomas Jones (1786) 5, 16; ungeachtet jener anerkannten und von ihm selbst öfters gerühmten glückseligkeit (er war zu äuszerer ehre gelangt), war er (Winckelmann) doch immer von einer unruhe gepeinigt Göthe I 46, 66 W.
ζ)
von wohlergehen, gesundheit, fernsein von unglück, schmerzen u. dgl.: in glückseligkeit euer gutter und leiber mit gesundheit zu verhaltden stadtbuch v. Brüx (bis 1526) bei Jelinek mhd. wb. 326; (er) hat die überigen zeit seines lebens in gueter gesundheit und geluckseligkait verzeret Zimm. chron.² 2, 511 B.; (Dionysius) vermahnet ihn (den Damokles) ..., er solte essen, trincken und ... der glückseligkeit sich gebrauchen Kirchhof wendunmuth 2, 37 lit. ver.; es ist nicht menschlich, ... keinerley wolfart oder glückseligkeit in dieser welt begehren J. Arnd Thomas a. Kempis nachf. Christi (1631) 61; Pyndarus hielte davor, es bestünde die höchste glückseligkeit eines menschen darinn, dasz er immer gesund wäre und keine leibesschmerzen empfände Marperger küchen- u. kellerdict. (1716) 1330ᵃ; gesundheit ist ohne zweifel eine grosze glückseligkeit Zimmermann über die einsamkeit (1784) 3, 137;
wolle groszes! wolle leid!
verdamme trauer um glückseligkeit
E. M. Arndt 3, 64 R.-.M.
η)
gern auf den staat, ein land o. dgl. bezogen, 'grösze, macht, wohlfahrt des staates sowie das dadurch bedingte wohlergehen der untertanen': der vornehmste post groszer wolfahrt unnd glückseligkeit eines gemeinen nutzens ... stehet in reiniglicher erwehlung der befehlhaber Lorichius paedagogia principum (1595) 223; eine obrigkeit, derer ziel ist, ihre, des stahts und der unterthanen glückseligkeit zu befördern Ph. Zesen d. geistl. standes urteile (1665) 4ᵃ; die itzige glückseligkeit Dänemarks J. A. Cramer nord. aufseher (1758) 34; die glückseligkeit des staats Schwabe belustigungen (1741) 2, 154; ungeachtet ... aller mängel und unvollkommenheiten ... genieszen die einwohner Englands einer beneidenswerten glückseligkeit Archenholz England u. Italien (1785) 1, 1, 7; indem jetzt die bevölkerung eines staates als dessen vornehmste glückseligkeit angesehen wird J. Möser s. w. (1842) 1, 332; die glückseligkeit eines ganzen mächtigen, edeln volkes Lessing 2, 372 M.; die wohlthätige ordnung ..., welche die seele der allgemeinen glückseeligkeit ... ist (Iselin) träume eines menschenfreundes (1776) 1, 71; wie können manufacturisten ... in verhältnissen der glückseligkeit, der ruhe, des inneren und äuszern vortheils der länder je unpartheiische schiedsrichter Europas werden? Herder 23, 163 S.; nach diesem grundsatz ... stieg die persische monarchie zu höchster macht und glückseligkeit Göthe I 7, 26 W.; die spätesten enkel werden den könig segnen, der diese säule der glückseligkeit und stärke dem reiche erbaute Fr. L. Jahn w. 1, 14 Euler. auch ironisch: kurz, in allem (z. b. in den zahllosen verboten u. s. w.) waren umrisse der künftigen Bonaparteschen glückseligkeit zu erkennen Häusser deutsche geschichte (1854) 2, 485.
θ)
von der schönheit oder fruchtbarkeit einer landschaft, der günstigen lage einer stadt o. ä.: unter vielen glückseligkeiten einer stadt ist trauen nicht die geringste, wan sie an einem feinen gesunden ohrte gelegen J. Rist n. t. Parnasz (1652) 77; dasz ihre (der stadt Neapel) dichter von der glückseligkeit der hiesigen lage in gewaltigen hyperbeln singen Göthe I 31, 23 W.; als ich die glückseligen gefilde Campaniens durchfuhr, ohne allerdings von dieser glückseligkeit viel zu merken W. Weigand d. Löffelstelze (1919) 388.
5)
subjektives glück, das auf körperlichen oder seelischen gefühlen beruht, glücksgefühl, zustand starker innerer befriedigung und freude; gegenüber der gleichen bedeutung von glück (II E) erhält glückseligkeit durch die anlehnung an das vom religiösen wieder ins weltliche gekehrte seligkeit eine steigerung, die zur gegenwart hin immer stärker zur geltung kommt.
a)
glücksgefühl, das von sinnesempfindungen oder durch äuszere sachliche einwirkungen oder eindrücke ausgelöst wird, freude über bestimmte äuszere gegebenheiten: unfähig zur empfindung anderer glückseligkeiten ..., die nicht aus dem vergnügen der sinne ... entspringen Lessing 8, 138 M.; das fundament der sinnlichen glückseligkeit des menschen ist allenthalben, dasz er da lebe, wo er lebt, dasz er genieszt, was ihm vorliegt und sich, so wenig es sein kann, mit zurück- oder vorwärtsblickenden sorgen teile Herder 13, 297 S.; August hat seine glückseligkeit an versteinerungen, die er auf einem nahe gelegenen berge aufsucht Göthe IV 15, 250 W.; das ruhelied ist herrlich, unser tenor trägt es sehr gut vor, und es macht in diesen unruhigen zeiten unsere ganze glückseligkeit ders. IV 24, 221 W.; der abend- und morgenschimmer an den bergen bestimmte ihre ganze glückseligkeit Brentano Godwi (1801) 1, 181; so voll jubel und glückseligkeit ist der arme mensch über die aussicht zu einer festen versorgung A. v. Droste-Hülshoff br. (1893) 44; dies lieben mit der seele, dies umwerben eines geistlichen mit steter huldigung soll ... zu den besonderen glückseligkeiten derselben gehören Gutzkow zauberer v. Rom (1858) 3, 46; sobald die antwort 'ein bahnmeister' von den blutlosen lippen des kleinen kam ..., begann Thiels gesicht sich aufzuhellen, bis es förmlich strahlte von innerer glückseligkeit G. Hauptmann bahnwärter Thiel (1892) 14. auch ganz abgeschwächt zu 'äuszerlich an den tag gelegte freude, zufriedenheit': mit der üblichen amtlichen glückseligkeit schilderte Ancillon den gesandten die wunderbare eintracht der Schwedter beratungen Treitschke dt. gesch. (1879) 4, 328.
b)
glückseligkeit abhängig von moralischem verhalten: die wahre glückseligkeit ist, des glücks würdig geachtet zu werden Joh. Hoffmann polit. Jesus Syrach (1740) 17; die bürgerliche glückseligkeit ..., die auf dem hohen gipfel der tugend erstlich zu erlangen steht Gottsched versuch einer crit. dichtkunst (1751) 481; gott hat den menschen so gemacht, dasz die ... rechtschaffenheit ... einflusz auf seine glückseligkeit haben soll allg. dt. bibl. 1, 10; freilich ist die tugend ... ein beständiger kampf, ein angestrengter unbehaglicher zustand, aber dennoch giebt es auf der erde für den menschen keine andere glückseligkeit H. P. Sturz schr. (1779) 1, 133; sollte das laster noch nicht genug abschreckendes haben, wenn es mit der glückseligkeit auch die gesundheit zernichtete Schiller 1, 163 G.; worin die äuszere sittlichkeit ... von seiten der nützlichkeit und der glückseligkeit empfohlen wird Fr. Schleiermacher s. w. (1834) 1, 5, 110.
c)
glücksgefühl, das auf der gemeinschaft, der näheren berührung mit andern menschen beruht. durch freundschaft und geselligkeit: ich halte mir dieses vor die höchste glückseligkeit, dasz ich so zwey ... alte redliche freunde ... beysammen sehen und bewirthen kan Ettner v. Eiteritz medicin. maulaffe (1719) 74; diejenigen, die zur freundschaft geboren sind, und in derselben die höchste menschliche glückseligkeit finden können Winckelmann s. w. (1825) 11, 49; seine freundschaft wurde für mich eine quelle von glückseligkeiten Matthisson erinnerungen (1810) 3, 85. — glückseligkeit durch liebe: die glückseligkeit einer treuen liebhaberin Schoch comöd. v. studentenleben (1657) g 8ᵇ; wahre liebe ... ist ... sorgfältig, ihre glückseligkeit zu verbergen Wieland Agathon (1766) 1, 222; ja, du wirst mein sein! ... schon füllt die glückseligkeit wieder ganz mein herz aus Göthe I 17, 170 W.; die glücklichen paare ... verschwammen in glückseligkeit ders. I 21, 41 W.; und wenn ich ... erwachte, war es, als ob die wirkliche Anna von meinem lager ... wegschliche ... und beim erwachen war ich wie von einem heiszen quell der glückseligkeit durchtränkt und berauscht G. Keller w. (1889) 1, 262; die glückseligkeit des liebenden, dem sein theuerstes ... wiedergeschenkt ist M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. (1893) 2, 11. — glückseligkeit der ehe und familie: dasz wir den brunnen häuszlicher glückseligkeit bey uns haben J. B. Fickler Putherbeien tractat (1581) vorr. 7; desz ehestands glückseligkeit Lehman floril. polit. (1662) 1, 162; die ganze familie ein angenehmes bild häuslicher glückseligkeit Nicolai reise d. Deutschland u. d. Schweiz (1783) 1, 88; (ein auftritt zwischen vater und sohn) der für die ruhe und glückseligkeit der familie die bedeutendsten folgen hatte J. J. Engel schr. (1801) 12, 11; resonanzböden ... schaden der glückseligkeit im ehestand nicht Lichtenberg Hogarth. kupferstiche (1794) 1, 175; in der häuslichen glückseligkeit Jean Paul w. 7-10, 90 H.; die groszen glückseligkeiten der ehe ders., s. w. (1826) 11, 123; da wurden beide vermählt und lebten in glückseligkeit brüder Grimm kinder- u. hausmärchen (1812) 1, 129.
d)
glücksgefühl durch auswirkung der eigenen persönlichkeit, praktisches handeln, intellektuelles erkennen, künstlerisches schaffen u. dgl.: loblied des studirens, welches er allen andern glückseligkeiten vorziehet Neumark fortgepfl. musik-poet. lustw. (1657) 1, 140; mit den kenntnissen nimmt erst das vergnügen und die glückseligkeit zu Gerstenberg rezensionen 25 lit.-denkm.; er hoffete nunmehr von der liebe unendlich mehr glückseligkeit, als er vom ruhme und von der rache genossen hatte A. v. Haller Usong (1771) 7; einer dieser trabanten ... war auf die glückseligkeit zu regieren, nicht immer regiert zu werden ... erpicht K. Fr. Cramer Neseggab (1791) 3, 121; so haben offt einige den gerichtlichen geschäfften entsagt, ihre glückseligkeit bey der poesie gesucht Heinse s. w. 2, 218 Sch.; das gröszte vergnügen, die gröszte freude, glückseligkeit und wie die worte alle lauten, bleibt immer, seine fähigkeiten im höchsten grad anzuwenden ebda 5, 127; zur glückseligkeit gehört weite. man stöszt sich überall an pfählen und schranken; hier steht ein fremdes recht und dort ein allgemeines gesetz, verbote bedrängen die lust Jos. Ponten rhein. zwischenspiel (1937) 202.
e)
zustand der wunschbefriedigung, der inneren harmonie, öfter im gegensatz zu den äuszeren glücksgütern: wo aber solche angst ist, da ist kein satte glückseligkeit Heyden Plinius (1565) 55; die euszerlichen sachen, welche nichts als ein bloszer schein sind der glückseligkeit Opitz teutsche poemata 166 ndr.; aber mein knän wolte mich solche glückseligkeit (zustand glücklicher unwissenheit) nicht länger genieszen lassen Grimmelshausen Simplicissimus 12 Sch.; die glückseligkeit ist der stand einer beständigen freude Leibniz dt. schr. 1, 420 G.; die glückseligkeit ... ist ein zustand des menschen, darinn er in ungestörten vergnügungen lebet oder in dem beständigen genusse vieler vollkommenheiten sich befindet Gottsched beobacht. (1758) 429; vergnügen ist das wesen der glückseligkeit, die entstehet, wenn wir alle unsere natürliche begierden mit vergnügen erfüllet sehen Uz s. poet. schr. 218 lit.-denkm.; schon der name glückseligkeit deutet an, dasz der mensch keiner reinen seligkeit fühig sey, noch sich dieselbe erschaffen möge; er selbst ist ein sohn des glücks, das ihn hie oder dahin setzte ...; da glückseligkeit ein innerer zustand ist: so liegt das maas und die bestimmung derselben nicht auszer, sondern in der brust eines jeden einzelnen wesens Herder 13, 333 S.; so wie die glückseligkeit durch die dauer des genusses mehr ist als das vergnügen, so ist sie auch mehr als die zufriedenheit durch die grösze des genusses Eberhard synonymik (1795) 3, 307;
du hast nur erdengüter;
glückseligkeit, die hast du nicht
Tiedge w. (1823) 1, 85;
der üppige reiz des wohllauts, der glanz einer zur vollsten reife erblühten schönheit, mit welchen diese symphonie (in es-dur) wie gesättigt ist, ... sind der volle ausdruck für das gefühl einer in sich befriedigten glückseligkeit O. Jahn Mozart (1856) 4, 130. auch übertragen auf tiere und pflanzen: wenn aber einmal ein Linné die thiere nach ihrer glückseligkeit, behaglichkeit ihres zustands pp. ordnen wolte Lichtenberg aphorismen 5, 13 L.; wenn er (gott) ihm (einem tiere) eine ganze kette von lebensfreuden und glückseligkeiten mitgab Stifter s. w. (1904) 20, 91; die ruhige glückseligkeit einzelner frucht- und saftvoller bäume Herder 12, 184 S.
f)
in der philosophie besonders des 18. jh., wo glückseligkeit dem griechischen εὐδαιμονία entspricht, steht der begriff meist dem von 5 b und e am nächsten, doch umfaszt er öfter auch 4 mit; eine gesamtbestimmung ist naturgemäsz nicht möglich: etliche philosophi als Plato und seine anhänger haben gelehrt, so ... niemand sagen könt, das ist mein, das ist dein, so würden die menschen in jmmerwehrender glückseligkeit leben Lehman floril. polit. (1662) 1, 286; glückseligkeit ist der zustand eines vernünftigen wesens, dem es im ganzen seiner existenz alles nach wunsch und willen geht Kant (1838) 4, 246 Harteustein; das bewusztsein eines vernünftigen wesens von der annehmlichkeit des lebens, die ununterbrochen sein ganzes daseyn begleitet, ist glückseligkeit ebda 4, 119; glückseligkeit ist die befriedigung aller unserer neigungen (sowohl extensive in der mannigfaltigkeit derselben, als intensive dem grade und auch protensive der dauer nach) ders. 3, 523 akad.-ausg.; 'glück' bezeichnet den genusz physischer (äuszerer) güter, wie gesundheit, reichtum, stand, ehre, ruhm; 'seligkeit' den genusz moralischer (innerer) güter, wie eine reine schuldlose seele, ein gutes gewissen, ein freier aufgeklärter geist u. s. w.; die glückseligkeit begreift die physischen und moralischen güter. sie haben damit das griechische εὐδαιμονία übersetzt, das in den gangbarsten philosophischen schulen diesen inbegriff aller arten von gütern ausdrückt oder die tugendhafte thätigkeit in seinem vollkommnen, d. i. mit allen glücksgütern versehenen leben des Aristoteles Eberhard synonymik (1795) 3, 305; ob der genusz der glückseligkeit, wie Epikur meinte, oder die erreichung der vollkommenheit ... der letzte zweck des menschen sei H. v. Kleist briefe an s. braut 80 Biedermann; dasz man zur erlangung des höchsten gutes, d. h. der glückseligkeit und geistesruhe, übereinstimmend mit sich leben solle Schopenhauer 1, 138 Grisebach; er (Locke) huldigte ... dem grundgedanken, dasz die menschliche glückseligkeit der letzte und höchste gesichtspunkt auch der ethik sei Windelband gesch. d. neueren philosophie (1907) 1, 272. beliebte schlagworte und verbindungen: allgemeine glückseligkeit des menschengeschlechts K. Fr. Cramer Neseggab (1791) 1, 137; beförderung allgemeiner glückseligkeit Schiller 3, 510 G.; wahre glückseligkeit Lessing 7, 33 M.; (das menschenleben) keiner wahren glücksäligkeit fähig Schopenhauer 1, 418 Grisebach; vermeinte (vermeintliche) glückseligkeit Chr. Wolff v. d. menschen thun u. lassen (1720) 34; die vollkommenste gemeinschaft ist, deren absehen ist die allgemeine und höchste glückseligkeit Leibniz deutsche schriften 1, 414 G.; dasz alle seine (gottes) anstalten auf die höchste glückseligkeit seiner geschöpfe abzwecken Schubart leben u. gesinnungen (1791) 2, 257; auch in zusammensetzungen: die begriffe von menschlicher freiheit, geselligkeit, gleichheit und allglückseligkeit Herder 5, 575 S.; menschenliebe, sympathie und brüderglückseligkeit ebda 5, 580.
6)
wie seligkeit auf das ewige heil im christlichen sinne oder auf einen auszerirdischen mythischen glückszustand bezogen.
a)
in gegenüberstellung weltlicher und zukünftiger glückseligkeit, vielfach unter ausdrücklicher erwähnung beider: gedencke, dasz deine glückseligkeit auff dieser welt bey dem gold stehe, aber in der zukünftigen welt bey den tugenden Lehman floril. polit. (1662) 3, 187; der wille gottes, der unsere jetzige und zukünftige glückseligkeit bestimmt Nicolai Seb. Nothanker (1779) 1, 6; ... und überhaupt dem ganzen menschlichen geschlechte mehr heil und segen zur vollkommenheit und glückseligkeit in dieser und jener welt gewähren Müllner dram. w. (1828) 8, 125; die krafft, die das thut (das fallen bewirkt) ..., ist so nothwendig zu unserer zeitlichen glückseeligkeit als immer die uns dencken machende zur ewigen Lichtenberg aphorismen 2, 19 L.in stillschweigender voraussetzung durch einschränkende benennung der irdischen glückseligkeit: wan cristenlich leben nitt besteet yn weltlicher glückselikeit v. Breidenbach d. hl. reyszen gen Jerusalem (1486) 87ᵃ; gelücksalikait in diser zeit ist ain vrkünd des ewigen laids Geiler v. Keisersberg granatapfel (1510) g 6ᵇ; zeitliche glückseligkeit Paracelsus opera (1616) 2, 668 Huser; da ihnen die sonn der zeitlichen glückseligkeit ins zimmer scheinet, ... so seynd sie gantz lau und kalt in der andacht Abr. a s. Clara etwas f. alle 2 (1711) 346.
b)
von der himmlischen glückseligkeit der christlichen lehre: also ... beschreibt (er) ... die geistliche glückseligkeit und herrlichen adel des reichs Christi Dannhawer catechismusmilch (1657) 1, 11; doch sie (die hinterbliebenen) trösten sich mit deiner himmlischen glückseligkeit Neukirch anfangsgr. z. t. poesie (1724) 741; denn jetzo (in der hölle) plagt ihn (den teufel) der gedanke von der verlohrnen glückseligkeit (im himmel) Bodmer samml. crit. poet. schr. (1741) 1, 5; (die) pflichten der vollkommenen tugend, welche zu dem grundbau unserer ewigen glückseligkeit erfordert wird Sophie v. la Roche frl. v. Sternheim 100 lit.-denkm.; und mir nach dem tod nicht nur die auferstehung, sondern auch die ewige glückseligkeit, die der himmel und das ewige leben heiszt, erwerben möchte J. M. Miller pred. fürs landvolk (1776) 1, 31; (den tod) als den schlüssel zu unserer wahren glückseligkeit kennen zu lernen Mozart bei O. Jahn Mozart (1856) 3, 270; von der glückseligkeit des ewigen lebens Göthe IV 12, 277 W.; endlich schwindet der Hades und die menschen gelangen zur glückseligkeit Creuzer symbolik (1810) 2, 201; wenn mir unser herrgott die ewige glückseligkeit zugedacht hat Holtei erzähl. schr. (1861) 14, 16.
c)
in nichtchristlicher auffassung der auszerirdische zustand ewigen glücks der gestorbenen oder entrückten sowie der zeit vor der jetzigen welt: der herhohen (heroen) und heydnischer halbgötter glückseligkeit, die sie auff dem elisischen ... feld haben Fischart Gargantua 216 ndr.; wann sie nach den wohnungen der glückseligkeit verreisen wollen Chr. Arnold wahrhaft. beschreibungen (1672) 516;
sie (die fürs vaterland gestorbenen) fliehn empor und werden
in hütten der glückseeligkeit aufgenommen
Uz. s. poet. w. 163 lit.-denkm.;
jede (nation) legte ihr ideal der glückseligkeit, das sie auf erden nicht ... fand, in ein Elysium hin Herder 16, 344 S.; Diderots insel der glückseligkeit Lenz 2, 318 Tieck; einige sagen fangen von einem goldenen zeitalter des rechtes und der glückseligkeit an Joh. v. Müller s. w. (1810) 1, 23; (er) ist zu einer art von naturzustand zurückgekehrt, wo ihn ein hauch der goldenen zeit und ihrer glückseligkeit anweht M. Meyr erzähl. aus d. Ries (1868) 2, 58.
7)
konkret 'gegenstand, anlasz, ursache des glückszustandes, glücksgefühls', auf unpersönliches wie auf persönliches bezogen: Tiberius ward ... als die glückseligkeit der stadt Rom ... ausgeruffen Lohenstein Arminius (1689) 2, 516ᵃ; sie ist meine einzige glückseligkeit Ph. Hafner ges. lustsp. (1812) 1, 138; in der nähe so vieler langgewünschter glückseligkeit (in der speisekammer) Göthe I 21, 22 W.; ein zufriedenes gemüth ist eine der vornehmsten glückseligkeiten dieses lebens Adelung wb. 2 (1796) 733.
Zitationshilfe
„glückseligkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gl%C3%BCckseligkeit>, abgerufen am 21.11.2019.

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