n.
Fundstelle: Lfg. 3 (1941), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 466, Z. 72
deminutiv zum voraufgehenden wort und in der umgangssprache gebräuchlicher, s. rhein. wb. 2, 1286; Hofmann niederhess. wb. 108: heitre redespiele, die durch ihren geist hinzogen wie glühwürmchen durch eine feierliche mondnacht Fouqué d. zauberring (1812) 2, 110; millionen glühwürmchen führten ihre leuchtenden, glitzernden liebesreigen in allen hecken auf Gaudy s. w. 6, 158; vgl. 22, 68; glühwürmchen schwärmten leuchtend durch das rebengelände Eichendorff s. w. 2, 511; die gasflammen davor (vor dem palais) leuchteten matt wie glühwürmchen L. Anzengruber ges. w. 4, 396; zwei glühwürmchen saszen darin, vielleicht in hochzeitsgeschäften G. Keller ges. w. (1889) 2, 124; in der lauen pfingstnacht, da sie die funken der glühwürmchen umspielten Rosegger schr. I 6, 262; bildlich: die maschinengewehre senden schwärme von tödlichen glühwürmchen aus Ernst Jünger d. wäldchen 125 (1928) 8. —
Zitationshilfe
„glühwürmchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gl%C3%BChw%C3%BCrmchen>, abgerufen am 21.07.2019.

Weitere Informationen …