Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

goldkind, n.

goldkind n.
kosewort für ein kind oder überhaupt einen jüngeren, gern gesehenen menschen, vgl.golden D 1 c: aber mein allerliebstes goldkind, sage mir doch, wie du hierher kommst? sammlung v. schauspielen (Wien 1764) 4, 14; o du goldkind, nun will ich alles thun, was du verlangst G. Stephanie s. singsp. (1792) 279; nehmt gründe an, ihr goldkinder! Jean Paul w. 38, 17 Hempel; es verging selten ein tag, dasz sie für ihr goldkind nicht irgend etwas ... ausgespäht hätte L. v. François d. letzte Reckenburgerin (1871) 1, 159; mundartlich: joldkind Brendicke Berliner wortsch. 129ᵃ. anders für ein reiches mädchen: da zogen die werber ... die wege entlang, auf denen sie sich dem goldkinde zu nähern hofften Holtei erz. schr. (1861) 24, 21.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1952), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 801, Z. 12.

Im ¹DWB stöbern

a ä b c d e f g h i j
k l m n o ó ö p q r s
t u ú ü v w x y z -