Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gräberfeld, n.

gräberfeld, n.,
auch grabfeld. 1) vor allem in archäologischem sprachgebrauch für eine anlage mit zahlreichen einzelgräbern: das älteste gräberfeld Ägyptens archäol. ztg. 1, 78 Gerhard; Berendts beobachtungen ..., der bei San Geronimo in Mittelamerika in einem weiten grabfelde die leichname ... in ... urnen beigesetzt fand Ratzel völkerk. (1885) 2, 704; zahlreiche getreidemühlsteine, die Koehl 1895 in einem steinzeitlichen gräberfelde bei Worms fand Hoops waldbäume (1905) 301. 2) poetisch für 'friedhof': es zog mich an, dieses gräberfeld zu durchwandern H. Seidel vorstadtgesch. (1880) 2. in einer auf vergleich beruhenden übertragung:
und ein grabfeld ist die welt
E. M. Arndt w. 5, 267 R.-M.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1956), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 1597, Z. 30.

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grundsubstanz grünfusz
Zitationshilfe
„gräberfeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gr%C3%A4berfeld>, abgerufen am 02.12.2020.

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