Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

grasschnepfe, f.

grasschnepfe, f.,
im älteren nhd. auch grasschnepf, m.; mit fugenvokal graseschnepfe Steinbach dt. wb. (1734) 2, 475; Popowitsch versuch (1780) 162. bezeichnung von schnepfenarten, nach deren aufenthalt im grase. für die (kleinere) moorschnepfe, gallinago gallinula L.: der (vogel gallinago, rusticula minor) wirt zuͦ teütsch ein herrschnaͤpff, haͤrsneff, harschnaͤpff, graszschnaͤpff vnd schnaͤpfflin genannt Heuszlin Gesners vogelb. (1557) 112ᵃ; rusticula minor, quae et gallinago ein grasschnepff oder wasserhünlein B. Faber thes. (1587) 703ᵇ. sonst für die (gröszere) heerschnepfe, gallinago caelestis Rchw.; vgl. grasschnepfe scolopax gallinago Nemnich dt. wb. d. naturgesch. 207; Naumann vögel (1822) 8, 310; die heerschnepfe oder bekassine, auch ... gras- ... schnepfe genannt (gallinago caelestis) Brehm tierl. 6, 9 P.-L.: das feld wo ich nur mich und die einsame nächtliche grasschnepfe hörte Hermes Sophiens reise (1769) 2, 179. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1958), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 1999, Z. 22.

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Zitationshilfe
„grasschnepfe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/grasschnepfe>, abgerufen am 20.06.2021.

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