Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

, f.

f
1) als pflanzenname bezeichnung der gemeinen quecke, agriopyrum repens P. B.; vgl. graͤswurzel hundsgras Haltrich id. 71ᵇ; graswurzel triticum repens Schrader dt.-frz. 1 (1781) 570; Schkuhr botan. hdb. (1791) 1, 63; Marzell wb. d. dt. pflanzennamen 1, 146: (im september soll man) grunmath maͤhen zu anfang dieses monats im alten monden nach Egidi, staͤrckt sich die gras-wurtzel Hohberg georg. cur. (1682) 1, 132ᵃ; die in den apotheken gebräuchliche gros und kleine graszwurzel allg. dt. bibl. (1765) 7, 2, 192. anders rothe graswurzel für carex arenaria L. bei Marzell 1, 833. 2) im plur. allgemeiner vom wurzelwerk des grases überhaupt: weil eine kleine portion dieses kräftigen düngers ... vermöge der gleich einem gewebe in einander laufenden graswurzeln eine menge pflanzen durchziehet allg. dt. bibl. (1765) 5, 1, 129; das ist ein 'brandbrennen', wie es in der gegend gebräuchlich, um das nutzlose gesträuche zu vertilgen, dadurch die baum- und graswurzeln des grundes zu tödten Rosegger schr. (1895) I 4, 297.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1958), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 2014, Z. 14.

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