f.
Fundstelle: Lfg. 6 (1932), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 899, Z. 19
schrift, die einer übersetzung, einer abschrift u. s. w. zugrunde liegt, urschrift, original: wir wollen ordnen über obiges, dasz ... denen abschriften oder abgedruckten exemplarien ... gleich dem original und gr. selbsten vollkommener glaube beigeleget werde E. G. Happel Witekind (um 1685) 2, 350; es ist ganz falsch, dasz alle übersetzungen schlechter gerathen als ihre grundschriften Gottsched Lucian *** 3ᵃ; insbesondere würden die übersetzungen von nachdrücklichen grundschriften anlasz geben Breitinger crit. dichtkunst (1740) 2, 61; ich (hatte) mich ohne vergleichung der gr. daran zu wagen Lessing 5, 369 L.-M.; so entstanden verschiedene neue bearbeitungen der hebräischen gr. D. Fr. Strausz ges. schr. 3, 103; anders 'grundlegende schrift': die abfassung buddhistischer grundschriften Ratzel völkerkunde 3, 340. —
Zitationshilfe
„grundschrift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/grundschrift>, abgerufen am 18.10.2019.

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