Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

gurtband, n.

gurtband n
1) band als gurt, gürtelband (s. d.): gurtband an hosen Ludwig dt.-engl. (1716) 822; 'tailleband' Staub-Tobler 4, 1328; als tragband: ein mit gurtband versehener köcher archäol. ztg. (1843) 3, 65 Gerhard. 2) starkes band, zu gurt 4: hosenträger aus ganz grobem gurtband Troje zolltarif (1885) 410; auch leinenes ebda 399; für den friedensgebrauch hat man besondere stallhalfter aus leder, gurtband oder schnur v. Alten 4, 567; übertragen: wie naturgemäsz (sind bei den Griechen) ... die horizontalen platten und bänder mit ... perlenschnüren, an ihrer unterseite mit starken geflochtenen gurtbändern verziert F. Th. Vischer ästhetik (1846) 3, 2, 290. 3) geradliniges gurtgesims von geringer ausladung, zu gurt 2 a, s. Lueger 5, 23; Mothes ill. baulex. 2, 546: die gurtbänder als verbindung der vertikalen Schmarsow ästh. d. bild. k. 2, 270; anders: das in den fels gehauene halbrund des durch zwei gurtbänder in drei stockwerke getheilten theaters H. Hettner griech. reiseskizzen 216.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1934), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1173, Z. 6.

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