Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

händeringen, n.

händeringen, n.
als ausdruck des schmerzes, nach sp. 334: noch denke ich an Betty, und verstehe nun ihr ängstliches händeringen. Lessing 2, 87;
wie seufzt er selbst bei meinem händeringen!
Hagedorn 2, 79;
mit nassem blick und händeringen.
Gotter 1, 458;
ihn beugt nicht unser heiszes dringen,
nicht seines enkels, nicht Kreusens händeringen.
Schiller zerstörung v. Troja 111.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 385, Z. 31.

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Zitationshilfe
„händeringen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4nderingen>, abgerufen am 19.10.2021.

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