Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hängebank, f.

hängebank, f.
1)
die beiden langen hölzer des obersten geviers eines treibschachtes, über welchen die kübel ein- und ausgehängt werden. Jacobsson 2, 210ᵃ; daher auch allgemeiner mündung eines schachtes. Gätschmann 40. wenn etwas aus der grube ist, so heiszt es, es ist über die hengebank. min. lex. 293ᵃ; wird jemand das eigenthum an einer zeche streitig gemacht, so kann ihm doch das erz nicht mehr entzogen werden, was allebereit über die hengebank und also zu tage ausgefördert. das.; weil aber die ordnung den gewerken zuerkent, da sie in andern zechen one gfar ertz hawen, so es uber die hengbank zu tag ausz kompt. Mathes. Sar. 21ᵃ.
2)
eine an der wand befestigte bank, welche aufgeklappt werden kann. Adelung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 438, Z. 27.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„hängebank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4ngebank>, abgerufen am 28.10.2021.

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