Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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hängelein, m.

hängelein, m.
in Nürnberg bis zu anfang dieses jahrh. die spruchsprecher, gelegenheitsdichter, die eine besondere amtstracht, mit kleinen schildern behangen, trugen (auch hegel, hegelein genannt, s. d.). Siebenkees mater. zur Nürnb. geschichte 699. sie tauchen auch anderwärts mit diesem namen auf: wir sprechent ouch ze recht, das man den winzeren sol geben ein mol ime herbste, gesottens und gebrotens genuͦg. und sollen die winzer vier henglin bringen mit inen, dz mans inen ze danken hab. weisth. 4, 118 (Elsasz, 1354).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 439, Z. 66.

hängelein, n.

hängelein, n.
bairisch, geiferläppchen, das den kindern umgehangen wird; auch ein ämtchen. Schmeller 2, 212.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 439, Z. 75.

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Zitationshilfe
„hängelein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4ngelein>, abgerufen am 20.10.2021.

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