Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hangematte, hängematte, f.

hangematte, hängematte, f.
das hangende lager der matrosen im schiff, ein fremdes, umgedeutschtes wort, zunächst aus dem holl. hangmat, hangmak übernommen, das aber selbst fremden ursprungs und aus Südamerika stammend ist. Geiger urspr. u. entw. der menschl. spr. 1, 280. die rom. sprachen haben es in ähnlichen formen entlehnt, ital. amáca, span. hamaca und amahaca, portug. maca, franz. hamac. Diez 1, 18. Stieler verzeichnet das wort noch nicht, aber seit dem ende des 17. jahrh. erscheint es in realwörterbüchern, z. b. als hangmatte in Hübners handlungslex. (1712) 853; die form hängematte ist jünger, bei Jacobsson 2, 214ᵃ;
darin sie schwebte wie in hängematten.
Rückert 177.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 440, Z. 30.

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Zitationshilfe
„hängematte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4ngematte>, abgerufen am 23.10.2021.

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