Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hängewetter, n.

hängewetter, n.
schlechtes wetter, so dasz man sich gleichsam aus verzweiflung erhängen könnte: ich bin des zeitherigen wetters herzlich überdrüszig und es ist ein wahres glück für mich, dasz ich zu viel zu thun habe, um zeit zur langeweile zu haben. denn für einen ganz müszigen menschen hätten wir itzt wahres hängewetter. Wieland bei Böttiger, lit. zustände u. zeitgenossen (1838) 2, 176.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 454, Z. 21.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„hängewetter“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4ngewetter>, abgerufen am 19.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)