Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hängweinbeere, f.

hängweinbeere, f.
vielleicht ist in der folgenden stelle darunter die traube gemeint, die mit dem rebholze abgeschnitten wird, so dasz ihrer zwei zusammenhangen; das heiszt sonst hengel (s. d.): die vertreuliche bauleut machen ihnen darbei (bei der weinlese) den besten schnitt, dann sie verstehen sich gar wohl auf die hängweimmer, welche sie etwan da und dort verkaufen, damit sie aber nicht verrathen werden, müssen die sogenannten ochsenaugen (?) selbst daran. Abr. a S. Clara etwas f. alle 1711 3, 485.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 454, Z. 66.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„hängweinbeere“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4ngweinbeere>, abgerufen am 17.10.2021.

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