Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

häsin, f.

häsin, f.
der weibliche hase, wenn das geschlecht ausdrücklich hervorgehoben werden soll: lepus foemina Stieler 781; mutterliebe ist im allgemeinen keine tugend der häsin. Tschudi thierl. d Alpenwelt (1858) 202; euer zahn .. ist so hohl, dasz eine häsin drin setzen könnte. Hebel (1832) 3, 225;
sie wandelt trüb im wald mit bangem tritt,
und hirsch und reh und häsinn trauern mit.
Schmidt v. Werneuchen alm. 1798 s. 79.
schelte für eine furchtsame: ihr häsinnen! Veit Weber sagen der vorzeit 6, 60.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1870), Bd. IV,II (1877), Sp. 543, Z. 29.

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Zitationshilfe
„häsin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4sin>, abgerufen am 21.10.2021.

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