Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

häutung, f.

häutung, f.
das abstreifen der haut: oft sieht man an der länge seines ganzen stammes hin eine unzählige menge leere bälge, welche sie (die processionsraupen) bei der häutung hängen lieszen. Hebel 2 (1853) 28; die farbe (der otter) ist, nach den verschiedenen häutungen, oben grau, olivenbraun oder schwärzlich, unten hellgrau, auch bläulich. s. 33; sie (die seidenraupen) wuchsen schnell und waren nach der letzten häutung so heiszhungrig, dasz man kaum blätter genug herbeischaffen konnte, sie zu nähren. Göthe 24, 192. übertragen: warum will denn der mann nicht ... seine neuen häutungen zeigen, welche er, wie die eintagfliege die ihrigen, noch im fluge vornimmt? J. Paul friedenpredigt s. 53.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1870), Bd. IV,II (1877), Sp. 712, Z. 56.

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Zitationshilfe
„häutung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4utung>, abgerufen am 25.10.2021.

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