Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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höfel, m.

höfel, m.
für hefel, hebel, sauerteig (sp. 720): so in Kärnten. Lexer 143; wiszt ir nicht, das ein wenig höfelen den ganzen teig verseüret? Frank trunkenh. biij.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1663, Z. 1.

höfel, m.

höfel, m.
nebenform zu hobel runcina, vergl. die sp. 1587 aufgeführten formen: einer (der bauleute) tregt eine zimmeraxt und schnur, der ander eine steinaxt und meiszel, der dritte ein beil und höfel, der vierdte ein hamer und zangen. Luther 4, 244ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1663, Z. 4.

höfel, n.

höfel, n.
dim. zu hof, kleine gesellschaft, kränzchen. Schm. 1, 1059: die weiber hetschen immer mit zu allen höflen, dʒ der mist dester belder ausz dem hoff komm. Frank laster der trunkenh. g 1.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1663, Z. 9.

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Zitationshilfe
„höfel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6fel>, abgerufen am 20.10.2021.

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