Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

högricht, adj.

högricht, adj.
bucklicht: gibbosus hogericht, hogkericht, hogerechtig Dief. 262ᵃ; hogerächtig, der ein hoger hat, gibbus, gibbosus, incurvus humeris Maaler 230ᵃ; dieser (fisch) ist durch den rücken minder hogerecht. Forer fischb. 90ᵃ; Esopus der weise mann ward verkauft als ein ungeschickter mensch, högrecht, bogenruckecht. Agr. spr. (1560) 29; des hogerigen hofmanns (ein gesellschaftsspiel). Garg. 166ᵇ; krümbt sich zusamen wie ein hogeriger igel. 230ᵃ; von einem durch alter gekrümmten: es kriegt der pfaff, der mönch, der alt hoggert greise sampt seinem son. kriegsb. d. fr. 78; von mehl das durch feuchtigkeit knoten hat:
fürwar, beck, mich genzlich gedeucht,
es sei das mehl so grausam leicht
oder gar patzet und so högret.
J. Ayrer fastn. sp. 87ᵈ (2779, 30 Keller).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1705, Z. 37.

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Zitationshilfe
„högricht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6gricht>, abgerufen am 27.10.2021.

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