Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höhenrauch, hoherauch, m.

höhenrauch, hoherauch, m.
haarrauch, vgl. über dies wort die bemerkung oben sp. 35, und heirauch unter hei sp. 794: briefe des herrn Michael Torcia an den herrn professor Toaldo zu Padua von dem höhenrauch des vergangenen jahres zu Neapel und in Calabrien. teutscher Merkur 1784 2, 3; wie ich weiter hinab kam, konnte ich deutlich bemerken, dasz alle dünste die aus dem Botzner thal .. aufsteigen, nach den höhern mitternächtigen gegenden zu zogen, sie nicht verdeckten, aber in eine art höherauch einhüllten. Göthe 27, 53; es war ein ganz reiner himmel, kein wölkchen, nur am horizont eine art höherauch. 164; die luft hatte alle feuchtigkeit in sich aufgenommen, es entstand daher bei sonnenaufgang eine art von höherauch. 51, 211; die vollkommen wolkenlose atmosphäre liesz, wenn auch durch einigen höherauch, die ganze gegend bis an ihre letzten gränzen überschauen. 60, 141; wir haben hier eine art von höherauch, der sich an den gebirgen schön zeigt. an frau v. Stein 3, 167.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1711, Z. 35.

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Zitationshilfe
„höhenrauch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6henrauch>, abgerufen am 19.10.2021.

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