Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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holle, f.

holle, f.
führt Nemnich als name für die kuppe der hühner und enten auf; aber auch als name des stiers.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1744, Z. 76.

hölle, f.

hölle, f.
infernum. goth. halja, alts. hellia, ags. hell, hyll, altn. hel, gen. heljar; engl. hell, niederl. hel, dän. helvede, schwed. helvete; ahd. hella, mhd. helle, eine form, die auch im 16. jahrh. noch fast durchaus erscheint (doch Fischart schreibt schon vorwiegend hölle), und erst im 17. zu gunsten der heutigen sich verliert, welche sich zur früheren verhält wie zwölf zu altem zwelf, ergötzen zu ergetzen, schöpfer zu schepfer u. a., vergl. gramm. 1³, 220. die declination des wortes war noch mhd. die starke, später, und namentlich im 16. jahrh. wird sie vorwiegend die schwache (gen. der hellen), bis sie in die nachher aufgekommene gemischte verläuft; zeugnis der mittelalterlichen wortform sind die compositen, in denen das erste glied noch als höll-, hölle- erscheint, s. an alphabet. stelle. eigenthümlich ist ein mehrfach erscheinender gen. helles, s. unten 1. dem deutschen heidenthum bezeichnete, wie aus dem altnordischen noch ersichtlich, das wort die person und den wohnsitz der todesgöttin (Hel), und zwar mit vorwiegen der schon abgeblaszten örtlichen bedeutung, genau wie griech. ἅδης, dem Ulfilas, wo er es im neuen testamente fand, sein halja entgegensetzte (und halja gadrausjaza, ἕως ἅδου καταβιβασθήση. Luc. 10, 15; in haljai ushafjands augôna seina, ἐν τῷ ἅδη ἐπάρας τοὺς ὀφθαλμοὺς αὐτοῦ. 16, 23). dieses vorwiegen der örtlichen bedeutung liesz bei der christlichen mission unter allen deutschen stämmen das wort für die kirchliche verwendung geeignet erscheinen. dasz in ihm dieselbe wurzel steckt wie im verbum hehlen (sp. 786) und seinen verwandten, wird ziemlich allgemein angenommen. hölle bezeichnet:
1)
den ort der qual für die nach dem tode verdammten (vgl. unten höllenpein).
a)
sie wird gedacht, im gegensatz zu dem hohen himmel, in der erde, im mittelpunkte derselben liegend: wiʒʒ, als daʒ herz ze mitelst in dem tier ist, alsô ist diu hell ze mitelst in dem ertreich. alsô sprechent die hailigen lêrer. Megenberg 107, 11;
der mensch auf dem ertrich lebt und gat,
die hell wie man sagt in mit drin stat.
Thurneiszer quinta essentia (1570) 16;
als bau mit thüren, pforten: so ist doch die helle mein haus. Hiob 17, 13; nu mus ich zur helle pforten faren. Jes. 38, 10; auf diesen felsen wil ich bawen meine gemeine, und die pforten der hellen sollen sie nicht uberweldigen. Matth. 16, 18; habe die schlüssel der helle und des tods. offenb. 1, 18; oder als grube (vergl. höllengrube, höllenloch, auch höllenschlund), als stinkender pfuhl:
was geht der Schwed mich an? ich hasz ihn wie
den pfuhl der hölle.
Schiller Wallenst. tod 3, 15;
als abgrund: (dasz herzog George) in abgrund der hellen feret. Luther 6, 12ᵇ;
des nimbt er zuͦ der hell ein sturz.
Brant narrensch. 38, 36.
daher mit entsprechenden beisätzen: wird brennen bis in die untersten hell. 5 Mos. 32, 22; wer in die helle hinunter feret, kompt nicht wider er auf. Hiob 7, 9; tiefer denn die helle. 11, 8; hast meine seele errettet aus der tiefen helle. ps. 86, 13; der hölle grund:
du pöser logenschlunt,
du muost in der helle grund.
fastn. sp. 507, 12;
si muos hie an diser stund
mit uns in der helle grund.
508, 14;
der stein lit in helles grunt,
den nie kein glock überschal.
Uhland volksl. 8;
die innerste hölle:
das hellisch heer erschrack so fast,
dasz sichs für lauter furcht bekleckt,
und in die innerst hell versteckt.
mückenkr. 1, 34.
sie wird als ort des feuers gezeichnet, wo pech und schwefel brennen (vgl.höllenschwefel): als er nu in der helle und in der qual war, hub er seine augen auf, .. rief und sprach, .. ich leide pein in dieser flammen. Luc. 16, 23; nun eröffnet ihr (geistliche) die flammen eurer höllen, eurer fegefeuer. Göthe 20, 266 (über die deutsch-nationale vorstellung einer wasserhölle vergl. Haupts zeitschr. 9, 175 ff.); daher die heisze hölle, der hölle glut, der hölle flammen:
dâ mite lôst er die kristenheit
von der heiʒen helle.
minnes. frühl. 30, 17;
gott bhüt euch vor der helle gluͦte.
Uhland volksl. 13;
kummend gar vyl inn helles gluͦt.
Kolrosz spiel v. fünferlei betrachtnussen D ijᵇ;
domit wir alle
vor helles flammen,   sicher syn allsammen.
F iijᵇ;
ihr heulenden geister der feurigen hölle.
Hoffmannswaldau getr. schäfer 90;
der höllen brand
lösch ich mit dieser fluth.
Brockes 2, 264.
daran angelehnt, sprichwörtlich einem die hölle heisz machen, terriculis augere (Serz 71ᵃ): wie man jtzt spricht, sie machen uns die hellen heis, und den teufel schwarz. Luther 3, 228ᵇ; wir wollen ihnen die hölle heisz machen. Göthe 8, 56; ich mache ihr die hölle heisz. ich setze ihr tag und nacht zu. 14, 285;
dabei will ich die hölle heisz ihm machen,
dasz meine tochter morgen sich vermählt.
Arnim schaub. 1, 140;
auch einem die hölle roth malen:
er malte seinen bauern
die hölle ziemlich roth.
Hölty 12 Halm;
die hölle ist schwarz, finster: ags.
Satan ic þær sêcan ville:   he is on þære sveartan helle
häft mit hringa gespanne.
genesis 761;
mhd. in der helle ist michel unrât.
swer da heimüete hât,
die sunne scheinet nie sô lieht,
der mâne hilfet in nieht,
noch der liehte sterne.
minnes. frühl. 28, 20;
nhd. wan die sonne in die höll scheinet (raro vel nunquam). Schottel 1125ᵇ;
du must kein weibesbild nächst zu den göttern stellen;
dein opfer macht aus ihr ein bild der schwarzen hellen.
Hoffmannswaldau getr. schäfer 31;
das ist schwarz,
schwarz wie die hölle!
Schiller Wallenst. tod 2, 2;
voll der quälenden teufel:
auch was der teufel in der hellen
dort nieden thut mit seinen gesellen.
B. Waldis Esop. 4, 46, 111;
ich schlinge
den arm um dich, auf meinen armen trag ich
durch eine teufelvolle hölle dich!
Schiller Karlos 2, 8;
o, du ausgeburt der hölle!
Göthe 1, 239.
Es heiszt zur hölle fahren, ziehen, gehen: auf das nicht .. ich gleich werde denen, die in die helle faren. ps. 28, 1; wolt für (als) ein edelmann in die helle faren. Wickram rollw. 144, 6 Kurz; als verwünschung: geh du zur hölle! Kotzebue dram. sp. 2, 264; geh in den neunten kreis der hölle! Schiller Fiesko 5, 13;
wolauf, lieben gesellen (spricht der teufel)
und lat uns farn zu der helle!
fastn. sp. 509, 18;
einen zur hölle schicken, ihn in seinen sünden, plötzlich, tödten: einen vorher zur höllen schicken, aliquem prius in acherontem praemittere. Steinbach 1, 778;
und mein seel ab gen helle jagen.
H. Sachs 3, 1, 73ᵈ;
in der hölle bleiben, lassen: sie ligen in der helle wie schafe, der tod naget sie, .. in der helle müssen sie bleiben. ps. 49, 15; du wirst meine seele nicht in der helle lassen. 16, 10; die hölle bauen, wie schon mhd. die helle bûwen Lexer wb. 1, 1232: liebe eheherzen, die friedlich miteinander gelebet, trennet gott oft durch den tod, und läszt andere bei einander, welche, wie man sagt, die hölle mit einander bauen. Scriver seelensch. 2, 276; ich .. bedaurete den mann, der bei dem mangel der leibzucht die hölle mit seinen kindern bauen müszte. Möser patr. phant. 3, 143; in die hölle gepfarrt sein: der reiche mann hat sich bei lebenszeit in die höll gepfarret, da ward er begraben, steht in der lateinbibel. Otho 633. — Sprichwörter: er ist ausz der hell kommen (von einem bösen menschen). Agricola spr. 309ᵇ; eigen will brennt in die höll. Schottel 1114ᵇ; bei den gottlosen hat man gewisse post in die hölle. 1141ᵇ; quinquennellen (schutzbriefe der schuldner auf fünf jahre) kommen aus der höllen. Pistorius thes. par. 1, 72; wer vor der hölle wohnt, musz den teufel zu gevatter bitten. in die hölle kommt man mit gröszerer mühe denn in den himmel. in die hölle ist es überall gleich weit. in der hölle gilt kein stimmensammeln. wenn eine hölle ist, so steht Rom darauf. wo ein ort auf der hölle steht, tritt man dem teufel leicht auf den kopf. Simrock sprichw. s. 258; der teufel ist todt, die hölle gesäet mit rüben: nun darf es sich erst sündigen lassen. interim 22; man sagt sonst in gemein, wer nahe bei hofe sei, der sei nahe bei der höllen. Schuppius 111;
so lang zu hof, so lang zu hell.
H. Sachs 3, 1, 152ᶜ.
bei fluch und verwünschung: himmel und hölle!; spiegelfechterei der hölle! es ist mein weib! Schiller Fiesko 5, 12;
höll! teufel! meine frau!
Göthe 7, 66;
die hölle dank es euch.
ich habe, was mich reut, gethan.
Schiller Karlos 4, 10.
b)
auch unter dem bilde eines thieres, namentlich eines drachen, wird die hölle vorgestellt (vergl. offenb. 20): daher hat die helle die seele weit aufgesperret, und den rachen aufgethan on alle masze. Jes. 5, 14; aus dem tiefen rachen der hellen. Sir. 51, 7; ich rief zu dem herrn in meiner angst, und er antwortet mir, ich schrey aus dem bauche der hellen, und du höretest meine stim. Jonas 2, 3; der hellen in rachen stoszen. Luther 6, 272ᵃ;
zusehens wird der bär noch siebenmahl so grosz,
sperrt einen rachen auf, so gräszlich wie die hölle.
Wieland 22, 153 (Oberon 4, 14);
ob weit die menge der feinde sich dehnt,
ob weit der rachen der hölle gähnt.
flieg. blatt von 1813.
2)
hölle, die bewohner oder herscher der hölle:
wenn Christus seine kirche schützt,
so mag die hölle wüten.
Gellert 2, 226;
(der ritter) kämpfte sie der ganzen hölle ab.
Wieland 22, 156 (Oberon 4, 20);
wie eine losgelaszne hölle tobt
der sturm, die erde bebt.
Schiller jungfrau 5, 1;
und käm die hölle selber in die schranken.
3, 9.
daher, mit bezug auf die eigenschaften der höllenbewohner: unversöhnliche! ... groll der hölle wohnt in ihrem busen! Gotter 3, 124; mit hinblick auf die list der teufel:
(da) verliesz dich gottes schild,
ergriffen dich der hölle schlingen!
Schiller jungfrau 4, 1.
3)
hölle, nicht in ausgeprägt jüdisch-christlichem sinne, sondern den heidnischen begriff der unterwelt ausdrückend: der vortreffliche sing-meister Orpheus, von deme die reimen-dichter dichten, dasz er, auf seine künstliche leier sich verlassend, zu den understen geistern der hölle gestiegen, umb seine liebe verstorbene ehegemahlin darausz zu erlösen. Schuppius 779;
ausz irem (Circes) rath fur er (Uliss) gen hellen.
H. Sachs 2, 2, 99ᵈ;
dem dichterischen (thale) gleich, wo einst der gott der höllen
der blonden Ceres kind, das blumen las, geraubt.
Wieland 17, 133 (Idris 3, 1);
reisz mich ... in der hölle nächtliches thor.
töne, schwager, ins horn,
raszle den schallenden trab,
dasz der orcus vernehme: wir kommen.
Göthe 2, 69;
durch rauch und qualm seh ich den matten schein
des todtenflusses mir zur hölle leuchten.
9, 52,
vgl. höllenbach. schon in der alten sprache: hello styx Graff 4, 868; styx die helle Dief. 554ᵃ; orcus die helle 399ᶜ; wo auch die altnationale vorstellung des todtenreichs gelegentlich hervorbricht: Jacob spricht nach 1 Mos. 42, 38
geschihet im iuweht unter wegen   sô muoʒ ich den lîp irgeben,
sô muoʒ ich iemer cholen (mich grämen),   unze ich sô vare ze der helle.
genesis in den fundgruben 2, 64, 44.
4)
hölle, nach der bedeutung 1 übertragen auf einen qualvollen ort oder zustand: solt eim die höll im leib anzünden. Garg. 57ᵃ; eine hölle von übeln in einem noch so gesitteten zustande. Kant 4, 302; wie soll ich dir danken, dasz du mich aus dieser hölle befreit hast (durch wecken aus einem traume). Göthe 18, 63; wer einmal in dieser hölle brannte (in der qual getäuschter liebe). J. Paul Tit. 3, 174;
und rollt die augen voller wuth,
die eine hölle blicken.
Hölty 35 Halm;
eifersucht, der liebe hölle!
Gotter 1, 127;
sie sind für mich verloren — o, in diesem
gefühl liegt hölle — hölle liegt im andern,
sie zu besitzen.
Schiller Karlos 1, 5;
vergl. eine anzahl der folgenden composita, wo hölle das abscheuliche, gräszliche malt (höllenangst, höllenblick, höllendurst, höllengetränk, höllenconcert, höllenlärm u. a.). — Von einem der hölle vergleichbaren heiszen orte: auch wohne ich noch auf der erhabnen hölle (in der hütte des einsiedlers auf dem Vesuv). J. Paul Tit. 4, 169. vgl. höllengipfel.
5)
so erscheint das wort auch vielfach als ortsname für eine enge, wilde gegend: gegen morgen auf Cadan zu rinnet der Holzbach durch die Helle, welcher bei Damitz in die Eger fellet. Mathes. Sar. 117ᵃ; wenn man von der letzten .. sennhütte nach der quelle (des Hinterrheins) geht, erblickt man auf dem jenseitigen rechten ufer eine wilde felsmasse, an deren fusz der junge Rhein einen kleinen steilen fall macht. diese gegend heiszt die Hölle. Bädeker Schweiz (1869) s. 367; im Cristallinenthal bei Perdatsch gibt es einen Höllenschlund, im Rhonegebiet einen Höllengraben, im Schwarzwald ein Höllenthal, bei Oberstorf in den Algäuer alpen einen Hellentobel, Helltobel, und vieles ähnliche, vergl. nachweisungen aus Niederdeutschland bei Schambach 78ᵇ; in Oberwesel mündet in das Rheinthal ein enger grund, die enge Helle genannt. ein strudel im Rhein bei Rheinfelden heiszt der Höllenhaken;
noch musten sie sich weiter schicken
zu einem strudel under bücken,
welcher der dritt ist inn dem Rein,
und schrecklich laut vom namen sein,
dann er genant ist im höllhacken,
weil nach den schiffen er thuͦt zwacken.
Fischart glückh. schiff 429.
6)
hölle, der enge raum hinter dem ofen zwischen diesem und der wand; zufrühest aus dem jahre 1488 nachgewiesen bei Schm. 1, 1080 Fromm.; es ist vielleicht nichts als eine volkswitzige übertragung der bedeutung 1 auf einen engen und heiszen raum: der ander lag noch hinder dem ofen in der hell und mocht vor faulkeit nit aufston. Wickram rollw. 39, 26 Kurz; gibt antwort mit heischer stimme, wie Cünzlin aus der hellen. Rhode weiberspiegel (1586) F ijᵃ, vgl. hierzu unter Kunz th. 5, sp. 2752; in die hölle oder hinter den ofen liesz er einen schinken und knackwurst mahlen. polit. colica 150; der sammete beltz und das rothe mäntelchen und piret machen keinen doctor, sondern die innere wissenschaft und fundament der erlernten medicin, wie öfters hat mancher vermeinter doctor promotus hinter der helle stehen und zuhören müssen, was ein rechtschaffener candidatus medicinae vorgebracht. unw. doct. 429, hier ist hinter der helle stehen in derselben bildlichen weise angewendet, wie sonst sich vor einem, vor eines wissen verstecken müssen. volksmäszig ist dies hölle auch jetzt noch weit verbreitet, in Kärnthen der freie raum hinter dem ofen, wo gewöhnlich die holzspäne getrocknet und aufbewahrt werden. Lexer 143, vgl. Schm. a. a. o.; s. auch höllbank. eine form hil wird wol dasselbe sein sollen, doch rührt dieselbe merkwürdig an an das niederd. hille, bretterverschlag, oben sp. 1331:
ich lig dahaimen in der hil
und sauge oft die klo.
Uhland volksl. 722.
7)
hölle, ein raum unter dem tische der schneider, in welchen der darauf sitzende die beine steckt; nach der volksmeinung sollen hierein die schneider von den ihnen anvertrauten stoffen das mögliche verschwinden lassen:
kein schneider kleidet
so viele nackte,
wenn er auch höllen
aus höllen packte.
Göthe ged. (Hempels ausg.) 3, 205.
8)
hölle, ein raum im vorderschiff, zur aufbewahrung von allerhand sachen. Jacobsson 6, 98ᵇ;
Ulisse, geh zum schiff ans meer,
heft das schiff an den anker stät,
all eure wehr und schiffgeräth
verbergt in die hellen hinein.
H. Sachs 3, 2, 20ᶜ.
9)
in den hüttenwerken beim treibherd der dem gebläse gegenüber befindliche raum, unter dem treibehut, wo der stärkste grad der hitze ist, wenn getrieben wird. Jacobsson 2, 277ᵃ. auch die nebenseite einer malzdarre neben dem hitzofen.
10)
hölle, ein kartenspiel, bei dem mehrere gröszere, und in der mitte ein kleinerer kreis mit kreide auf den tisch gezogen werden, welcher letztere auch die hölle heiszt. Schütze 2, 150.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1744, Z. 78.

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Zitationshilfe
„hölle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6lle>, abgerufen am 27.10.2021.

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