Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllenbrut, f.

höllenbrut, f.:
bosheit und hadersucht,
ämsig spähend den zwist, hämische rachbegier,
groll und gieriger geiz, vater des feilen spruchs:
ha, wie tobet die höllenbrut!
Stolberg 1, 8;
es flimmt und flammt rund um ihn her
mit grüner, blauer, rother gluth;
es wallt um ihn ein feuermeer;
darinnen wimmelt höllenbrut.
Bürger 71ᵇ;
für solche halbe höllenbrut (Mephistopheles unter der gestalt
eines thieres)
ist Salomonis schlüssel gut.
Göthe 12, 67.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1750, Z. 16.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllenbrut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenbrut>, abgerufen am 17.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)