Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllenflusz, m.

höllenflusz, m.
flusz der unterwelt, Styx. bei J. Paul gern in freierem gebrauche: reiszend muszte der höllenflusz sein, der ein so festes leben wegrisz. Tit. 5, 161; (sein sehnen war) dieses wesen, das so oft gelitten, .. durch die tiefen kalten höllenflüsse des lebens mächtig zu tragen. 2, 67; der höllenflusz des zorns. 3, 181; weil der sinn und die handhabe des schmerzes, das körperliche gefühl, uns in jedem hauptpunkte die quelle eines höllenflusses werden kann. vorsch. d. ästh. 1, 121; mit reiszenden höllenflüssen der leidenschaften. leb. Fibels vorrede s. v.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1751, Z. 1.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllenflusz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenflusz>, abgerufen am 27.10.2021.

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