Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllengeist, m.

höllengeist, m.
höllischer geist, teufel, mhd. hellegeist: es ist eine gefärliche sache, mit gelde ümgehen, und fänget der höllengeist die meisten selen mit güldenen nezzen. Butschky Patmos 113;
sieh, spricht der höllengeist, auf diesem platz
liegt ein geschenk für dich, der schatz.
Hagedorn 2, 71;
(die hexe) rief, wenns ihr gefällig war,
ein rudel höllengeister.
Hölty 20 Halm;
o lasz von jener stunde
sich höllengeister nächtlich unterhalten!
Göthe 9, 29;
hochmuth ists, wodurch die engel fielen,
woran der höllengeist den menschen faszt.
Schiller jungfrau, prolog 2. auftr.
höllengeister, die bösen lüste:
höllengeister, die bei tage schliefen,
spornen rascher der begierde lauf.
Bürger 99ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1751, Z. 31.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllengeist“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llengeist>, abgerufen am 27.10.2021.

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