Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllenkind, n.

höllenkind, n.
kind der hölle, des teufels, ein mensch der in des teufels gewalt ist, mhd. hellekint. Philanders sechstes gesicht, in dem er die seelen in der hölle schildert, heiszt höllenkinder; der schulrath hob erboszet die geballte faust in die lüfte und sagte, mit ihr in diese hauend: du höllenkind! du räuberhauptmann und flibustier! J. Paul Siebenk. 1, 132. auch teufel selbst:
nu kompt her aus holze und aus felden, ...
alle meine liebe hellekint,
die mit mir in der helle sint (ruft Lucifer).
fastn. sp. 901, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1752, Z. 72.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllenkind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenkind>, abgerufen am 28.10.2021.

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