Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllenpein, f.

höllenpein, f.
pein in der hölle, mhd. helle-pîne:
wilt du nu ersterben
und die hellenpein ewiglich erwerben.
fastn. sp. 929, 36;
der armen sünderin, die da notdürftig ist
in der hellenpein zu dieser frist.
951, 14;
gehet hin zur hellenpein.
Rist himl. lied. 4, 265;
als dasz du dort, frei von der höllenpein,
dereinst mögst ewig selig sein.
Brockes 2, 264.
pein wie in der hölle, ungeheure pein:
sein ganzes herz dahin zu geben,
und, götter, so verachtet sein!
das untergräbt das innre leben,
das ist die tiefste höllenpein.
Göthe 57, 129;
er hört ihr ängstlich schrein, will nach — o höllenpein!
und kann nicht!
Wieland 22, 132 (Oberon 3, 63).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1754, Z. 8.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllenpein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenpein>, abgerufen am 19.10.2021.

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