Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

höllenstein, m.

höllenstein, m.
ätzmittel aus salpetersaurem silber in fester form, bei Hübner handlungs-lex. (1722) sp. 895 höllischer stein, lapis infernalis: obgleich gegen das ende der heilung (einer geschwulst) das immer fortdauernde betuppen mit höllenstein und andern ätzenden dingen höchst verdrieszliche aussichten auf jeden neuen tag geben muszte. Göthe 25, 193. bildlich: der kalte höllenstein des schauders zog sein herz zusammen. J. Paul Tit. 2, 108;
wenn laster tugend unterjocht,
und bosheit kühn auf macht und ansehn pocht, ...
dann lieber, guter Falk, dann beize
mit vitriol und höllenstein!
Seume ged. 37.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1755, Z. 71.

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hunger höllenstrasze
Zitationshilfe
„höllenstein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenstein>, abgerufen am 28.10.2021.

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