Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

höllenthor, n.

höllenthor, n.:
so künd ich auch (in bezug auf Christi höllenfahrt) meisterlich allegorias draus machen, und deuten, was fahne und stab oder tuch, und hellethor heisze. Luther 6, 77ᵃ;
lang strecket sich der hals hervor,
und gräszlich wie ein höllenthor,
als schnappt es gierig nach der beute,
eröffnet sich des rachens weite.
Schiller kampf mit d. drachen v. 110;
bildlich: mit herzklopfen faszte der graf den thürklopfer am himmel- oder höllenthore seiner zukunft an (eines hauses, in dem sich seine zukunft entscheiden sollte). J. Paul Tit. 2, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1756, Z. 18.

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höllenstrafe
Zitationshilfe
„höllenthor“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llenthor>, abgerufen am 11.07.2020.

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