Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

höllhafen, m.

höllhafen, m.
länglicher kessel zum wärmen und sieden des im hauswesen benöthigten wassers, im ofen nach der hölle zu (oben sp. 1748) eingemauert. Schm. 1, 1080 Fromm.; mer soll der stat haffner keinem kein hellhaffen noch roren einlegen (in dem ofen), es woll in dann einer oder eine selber zallen von irem gelt. Tucher baumeisterb. 105, 5; in eim hellhafen. Garg. 41ᵃ;
wenn im das arsloch wer zu gewachsen,
so scholt es (ein arzneipulver) imsz als weit ausz etzen,
das man ainn hellhafen wol drein möcht setzen.
fastn. sp. 768, 19.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1757, Z. 77.

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höllenstrafe
Zitationshilfe
„höllhafen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llhafen>, abgerufen am 14.08.2020.

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