Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

höllraune, m.

höllraune, m.
vielleicht nur umdeutung von alraune, theil 1, 246, es gemahnt aber an ags. helrûna höllischer unhold, hellerûne pythonissa Grein sprachschatz 2, 33; vgl. auch ahd. hellirûna und hellirûn necromantia Graff 2, 525; Stieler 1537 gibt hellerun und helleraun, runa infernalis, i. e. foemina et sacerdotissa cum inferis commercia habens: es habe aber nun der teufel und seine hellraunen oder drutten dem cobalt, oder der cobalt den zeuberin den namen geben, so ist der cobalt ein giftig und schedlich metall, es halte silber oder nicht. Mathes. Sar. 109ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1759, Z. 81.

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höllenstrafe
Zitationshilfe
„höllraune“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%B6llraune>, abgerufen am 08.07.2020.

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