Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hübeltrog, m.

hübeltrog, m.
setztrog, ein ausgehauener groszer trog an dem zinnschmelzofen, mit einem haupt an einem orte, an dem andern aber offen, zum vermischen des zinnsteins mit den schlacken. min. lex. (1743) 304ᵃ. es berührt sich hier hübel der bedeutung nach weniger mit hübel collis, tuber, als vielmehr mit dem sp. 1588 aufgeführten hobel, höbel decke, deckel. vgl. auch oben hubel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1850, Z. 33.

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Zitationshilfe
„hübeltrog“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BCbeltrog>, abgerufen am 12.07.2020.

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