Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hülltuch, n.

hülltuch, n.
tuch zum verhüllen, überwurf über die kleidung: calipson, hultuch Dief. 90ᶜ; mantile hulleduch, hulletuch 348ᵃ; velamen hultuch 609ᵃ; der erben zeher (zähren) sind under der klagkappen ein gelechter, dann wie die kindtbettern darumb einn umbhang für die betstat machen, das die man ir guͦt leben nit sehen, also schlagen die erben darumb ein hültuͦch umb sich, das man ir gelechter darunder nit sehe. Frank sprichw. 1, 47ᵇ;
so will ich meiner tochter geben (zur aussteuer),
das sie wol dester pas mag geleben,
ain altsz ruszigs hülltuch.
fastn. sp. 547, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1899, Z. 58.

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höllenstrafe
Zitationshilfe
„hülltuch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BClltuch>, abgerufen am 08.07.2020.

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