Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hülsicht, adj.

hülsicht, adj.
siliquatus, siliquis vestitus Stieler 865; hülsichte früchte, legumina, hülsenfrüchte ebenda. in der nebenform hülschet für hülschecht (hülsche für hülse s. oben): also auch weiter, wie ein nusz, die soll voll in der schalen sein mit ihrem kernen, ganz und gut: wo nicht, sondern sie ist dumm, das ist, leer, doll, hülschet: jetzt ist die nusz nicht anderst gegen den andern nüssen zu rechnen, als ein solch monstrum gegen den menschen. Paracelsus opp. 2, 279 B. erweiterte form hülsechtig: werden die äher grünfarb, dar zwischen wachsen kleine hülsechtige schötlein heraus. Tabernaemontanus 552.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1902, Z. 20.

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Zitationshilfe
„hülsicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BClsicht>, abgerufen am 11.07.2020.

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