Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hündin, f.

hündin, f.
weiblicher hund: canicula hundynne, huntin, hüntin Dief. 95ᵃ; wann aber die hündin oder brecken ire jungen tragen. Sebiz feldbau 578; jetzt nur in gewählter sprache üblich, da sonst für den weiblichen hund eigene benennungen, landschaftlich wechselnd (betze, zauche, lusche u. ähnl.) existieren. läufisch, geil, schamlos wie eine hündin; eilte die hündin nicht, so würfe sie nicht blinde jungen. Simrock sprichw. 267.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1931, Z. 25.

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Zitationshilfe
„hündin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BCndin>, abgerufen am 15.07.2020.

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