Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hünengrab, n.

hünengrab, n.
grab eines riesen, hünen; oberdeutsch im 14. und 15. jahrh. heiszen örtlichkeiten ze Húnengrebern, an Húnungreber weg Mone urgesch. des badischen landes 216, vgl. 220 fg. (s. auch heidengrab sp. 805); später ist der name auf Norddeutschland eingeschränkt: da die Greifswaldischen im jahr 1594 in der Buggenhagen güter ... etliche grosze feltsteine aus den hügeln, oder wie sie sonst genennet werden, hünengräbren, kleuben und abschlichten lieszen. Micrälius altes Pommern 2, 200;
wo ... wacholdergesträuch um die hünengräber der vorwelt
wuchernd kroch, und stechender hulst mit glänzenden blättern.
Voss 1, 54 (Luise 1, 438).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1875), Bd. IV,II (1877), Sp. 1943, Z. 20.

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Zitationshilfe
„hünengrab“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BCnengrab>, abgerufen am 07.07.2020.

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