Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hütschpott, m.

hütschpott, m.
als name eines ragouts, hochepot, salmigondis Rondeau 312 der name ist dem niederländischen entlehnt, aus welchem Kilian verzeichnet hutspot, caro jussulenta, jurulenta, carnes e jure, aulicocia, dicitur a concutiendo (d. h. nach dem niederl. hutsen, hutselen quatere): quod carnes conscissae et in jure suo coctae a coquo in olla fervente concutiantur, succussentur et invertantur. auch ins franz. ist das wort als hochepot, ins englische früher als hotspote, hotchepot aufgenommen, in welcher sprache es aber die umprägung hodgepodge, hotchpotch erfahren hat und nun allgemein mischmasch, gemengsel, quodlibet bedeutet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 1994, Z. 38.

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höllenstrafe
Zitationshilfe
„hütschpott“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BCtschpott>, abgerufen am 06.07.2020.

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