Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

hüttlein, n.

hüttlein, n.
kleine hütte, mhd. hüttelîn: tugurium hüttelin, tuguriunculum hüttelein Dief. 601ᵃ; hüttle, herbergle, ein kleine behausung, tuguriolum, tentoriolum, stega, mapale, magale, magaria, magalia, ligellum Maaler 232ᵇ; darnach wurden die junkfrawen und sant Dyonisius auch verprannt in aim hüttlin. d. chron. 4, 290, 20; das sie ... ihre heuszlin und hütlin ganz wüst machen. Melanchthon im corp. doctr. christ. (1560) s. 491; wer sein hüttlein und gütlein mehr liebet denn mich, der ist mein nicht werth. Otho 704;
mir ist zugleich
ein hüttlein zuberaitet.
Weckherlin 98;
armer leut sorglose hüttelein.
387.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1876), Bd. IV,II (1877), Sp. 1999, Z. 58.

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Zitationshilfe
„hüttlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/h%C3%BCttlein>, abgerufen am 06.07.2020.

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