harmonisch adj. und adv.
Fundstelle: Lfg. 3 (1870), Bd. IV,II (1877), Sp. 486, Z. 46
harmonische töne; harmonische progressionen in der mathematik; dann weisz freilich niemand, ob er ein harmonisches oder disharmonisches bild sieht. Göthe 36, 265; die farbe blieb auf dem gemählde, wie auf der palette, nur stoff, materie, element und ward nicht durch eine wahre genialische behandlung in ein harmonisches ganze organisch verwebt. 269; legten die sangvögel ihren ganzen tonmarkt aus, die sprachvögel warfen ins harmonische wettrennen alle schimpfworte der menschen. J. Paul leb. Fibels 53;
wenn in des edelmüthigen Gellert harmonischem leben
jede saite verstummt.
Klopstock 1, 29;
auch dein zartester laut ist dein harmonisches selbst.
Schiller das weibl. ideal (1, 307 Kurz).
Zitationshilfe
„harmonisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/harmonisch>, abgerufen am 20.11.2019.

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