Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

hofkunst, f.

hofkunst, f.
kunst wie sie an einem fürstlichen hofe geübt wird: leiden und danken ist die beste hofkunst. Simrock sprichw. s. 335; mit dem nebensinn der list, intrigue: sie haben, dünkt mich, der biegsamen hofkunst den ganzen präsidenten zu danken. Schiller kab. u. liebe 3, 1;
czaar Feodor, ein jüngling schwacher kraft
und blöden geists, liesz seinen obersten
stallmeister walten, Boris Godunow,
der mit verschlagner hofkunst ihn beherrschte.
Demetrius, 1. aufz., v. 93.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1874), Bd. IV,II (1877), Sp. 1687, Z. 51.

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Zitationshilfe
„hofkunst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/hofkunst>.

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